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Reise & Ankunft

Autor: Merlit | Datum: 18 September 2017, 23:05 | 0 Kommentare

Am 29.8.2017 ging meine Reise los. Um 9:15 sollte der Flieger von Düsseldorf aus starten, daher mussten wir schon relativ früh morgens los. Meine Familie hat mich noch bis zum Check-In gebracht, das war sehr schön. Der Abschied war nicht ganz leicht und sehr unwirklich für mich. Ich war zwar schon öfters für längere Zeit im Ausland, auch alleine, aber für ein Jahr wegzugehen ist dann doch noch mal eine ganz neue Größenordnung für mich. Noch immer kann ich mir nicht wirklich vorstellen so lange weg zu sein.

Mein erster Flug nach Paris hatte sofort Verspätung, das war aber nicht weiter schlimm, weil ich dort sowieso reichlich Umsteigezeit hatte. In Paris habe ich dann auch nach einiger Zeit Franzi getroffen, meine Mitfreiwillige für das Jahr. Darüber habe ich mich gefreut und dadurch wurde das Ganze schon etwas realer. Von Paris aus ging es nachmittags weiter nach Accra, erneut mit Verspätung. Wir kamen dann gegen 23 Uhr Ortszeit in Accra an (In Deutschland war es da schon 1 Uhr morgens, die Zeitverschiebung beträgt 2 Stunden). Wir wurden von einem überraschend großen Empfangskomitee erwartet, sechs Leute an der Zahl. Das war sehr schön, besonders weil wir vorher nicht so richtig wussten, was und wer uns erwarten wird. Am Flughafen gab es noch einige Komplikationen, da Franzis Koffer auf der Strecke geblieben war, aber dabei wurde uns sofort geholfen. Er ist dann aber zum Glück vier Tage später abgeholt und zu uns gebracht worden. Von Accra aus ging es dann mit einem Kleinbus weiter nach „Ho“, die Stadt in der wir leben. Die Fahrt dauert circa vier Stunden. Auf dem Weg gab es eine Menge Interessantes zu sehen, vor allem eine Vielzahl an Pflanzen, die ich so noch nie gesehen habe. Insgesamt war ich allerdings sehr erschöpft von der Reise, den vielen neuen Eindrücken und dem Unwissen, was auf mich zukommt, sodass ich größtenteils geschlafen habe. Um drei Uhr nachts (ghanaische Zeit) sind wir dann in unserem Zuhause in Ho angekommen, nachdem wir auf dem Weg schon einige der Mitgereisten weggebracht hatten. Den Rest der Nacht konnten wir dann schon in unseren eigenen, neuen Betten hier schlafen, beide müde aber auch erleichtert, dass Alles so gut gegangen ist.

 

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