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Unsere Unterkunft

Autor: Merlit | Datum: 18 September 2017, 23:25 | 0 Kommentare

Unser Freiwilligendienst läuft über eine Patnerschaft zwischen der Norddeutschen Mission und der Evangelical Presbyterian Church of Ghana (E.P. Church) , sodass wir das Glück haben auf dem Gelände dieser untergebracht zu sein. Dieses Gelände ist sehr groß, durch Mauern begrenzt und zusätzlich gibt es noch Wachpersonal, mit dem wir uns langsam anfreunden. Außer unserer Unterbringung befinden sich noch jegliche Büros der Hauptverwaltung der E.P. Church, ein Hotel und einige andere Wohnhäuser darauf. Das Gelände selbst liegt auf einem kleinen Hügel, wenn man diesen herabläuft kommt man sofort auf eine der Hauptstraßen von Ho. Wir wohnen also sehr zentral und können beinahe alles zu Fuß erreichen.


Anfangs haben wir, Franzi und ich, am hinteren Ende des Grundstückes in einem Haus gewohnt, in dem auch in den letzten Jahren immer die Freiwilligen gewohnt haben. Es liegt etwas abseits und hat einen großen „Garten“ mit vielen Palmen und anderen Pflanzen drum herum. In diesem Haus hatten wir eine Küche, zwei Bäder und ein riesiges Wohnzimmer, sowie ein gemeinsames Schlafzimmer. Es gab auch noch drei weitere Zimmer in dem Haus, diese waren allerdings nicht in Gebrauch und wir sollte sie nicht nutzen, weil wir ja bald umziehen sollten. Im Wohnzimmer hatten wir in den ersten Wochen eine Menge überraschenden Besuch, es schien eine Art öffentlicher Anlaufpunkt zu sein. Angefangen von Freunden der Vorfreiwilligen, über Leute die uns einfach mal kennenlernen wollten bis hin zu kleinen Jungen, die in unserer Küche Werkzeug suchen. Es war wirklich spannend, nie zu wissen wer gerade so im eigenen Wohnzimmer sitzt, machte es aber ein wenig schwer sich dort richtig wohl zu fühlen.

Dem Umzug gegenüber waren wir etwas skeptisch eingestellt, denn wir hatten von den vorherigen Freiwilligen gehört, dass auch sie nach wenigen Wochen umziehen sollten und es ist das ganze Jahr über nicht geschehen. Daher wollten wir keine zu hohen Erwartungen haben. Umso überraschter waren wir dann, als es tatsächlich eines Abends hieß: Ihr zieht jetzt um, packt eure Sachen! Und dann ging Alles auch ganz schnell. Unsere neue Wohnung liegt wie gesagt auf dem gleichen Gelände, nur circa 200 Meter entfernt, und so konnten wir die meisten Sachen einfach rüber tragen. Wir hatten auch viel Hilfe und Unterstützung, besonders mit den Betten und den Küchensachen, es war ganz schön was los! Die neue Wohnung liegt im ersten Stock eines Gebäudes, in dem neben uns noch die Büros des Hotels untergebracht sind, der Rest steht leer. Auch hier haben wir Wohnzimmer, Küche und Bad, alles sehr großzügig geschnitten. Und wir haben auch jeder ein eigenes Zimmer, das ist schön, weil man endlich anfangen konnte seinen Kram aus den Koffern auszuräumen. Ein Highlight der Wohnung stellt noch unsere Terrasse da, sie ist ebenfalls sehr groß und ermöglicht einen weiten Blick über das Gelände. An sich ist die Wohnung also echt super, die ersten Tage mussten wir sie bloß nochmal ordentlich grundreinigen. Im Vergleich zu anderen Wohnungen und Häusern, die wir hier bis zum jetzigen Zeitpunkt gesehen haben, leben wir hier sehr komfortabel und mit unglaublich viel Platz. Mittlerweile fühlen wir uns in unserem Heim richtig wohl!

Etwas problematisch ist derzeit nur noch die Wasserversorgung, denn wir haben nun schon seit sechs Tagen kein fließend Wasser mehr. Das ist an sich machbar, aber erst jetzt wird einem erstmal klar, in wie vielen Situationen fließendes Wasser praktisch ist und in wie vielen Situationen man es sonst ganz selbstverständlich benutzt. Dieser Umstand führt nun dazu, dass wir täglich nochmal unser altes Zuhause aufsuchen, und dort Wasser holen. Es wird schon an diesem Problem gearbeitet und wir hoffen jeden Tag darauf, wieder Wasser in der Leitung zu haben. Bisher trübt das unsere Laune nicht, wir versuchen es mit Humor zu nehmen und werden sehr kreativ was den sparsamen Wassergebrauch angeht!

 

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